Kundenorientirte Planung für Familie M. mit 3D – Ansicht

Familie M. bewohnt ganzjährig ein Kleingartenhaus. Sie sind bereits Winterdienst-Kunden beim Maschinenring und waren neugierig, „was man aus dem Garten machen kann.“ Die Familie wünschte sich einen Blickfang, den man von der Terrasse aus sieht. Ein Pool war bereits vorhanden und der Kirschbaum (rechts im Bild) sollte unbedingt erhalten bleiben. Die Zufahrtssituation ist ungünstig, da das Grundstück in der Mitte der Kleingartensiedlung liegt.

Der Blick von der Terrasse auf den Swimmingpool sieht ursprünglich so aus:

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Wir haben uns überlegt, rund um den bestehenden Pool ein großzügiges Holzdeck zu gestalten, um eine Loungesituation und Platz für Liegen zu schaffen. Ein Wandbrunnen, der über Eck läuft, schafft zusätzliche Wohlfühlatmosphäre.

Aus der Vogelperspektive sieht das folgendermaßen aus:

Kundenorientierte Planung

Kundenorientierte Planung

In der dreidimensionalen Ansicht kann man sich diese Lösung noch besser
vorstellen:

3D Ansicht

3D Ansicht

Wie haben wir das Problem mit der schwierigen Zufahrt gelöst? Ganz einfach: Wir haben Materialien (Holz und Klinker) ausgewählt, die wir leicht transportieren konnten und die gleichzeitig auch einfach in der Handhabung waren.

3D Ansicht

3D Ansicht

Den Plan gibt es also schon – jetzt überlegt Familie M. die Umsetzung.

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Maschinenring Idee wurde umgesetzt!

Die „Österreichischen Kinderfreunde“ wurden vor mehr als hundert Jahren gegründet, um Kindern, egal welcher Herkunft, Betreuung und Freizeitgestaltung zu bieten und Eltern und Familien bei ihren Erziehungsaufgaben zu unterstützen.

Die Kinderfreunde betreiben verschiedene Betreuungseinrichtungen in ganz Österreich, z. B. Krabbelstuben, Kindergärten und Horte mit Nachmittagsbetreuung, aber auch Kinderschutzzentren.

In Wien sind die Kinderfreunde in jedem Bezirk vertreten, so auch im 21. Bezirk in der Prager Straße.

Ihrem Konzept entsprechend sollte hier die Außenfläche eines Gebäudes, das als Kindergarten und Hort dient, an die kindlichen Bedürfnisse angepasst werden. Die Spielwiese sollte neu angelegt und ein Platz geschaffen werden, um den richtigen Umgang mit dem Straßenverkehr auf spielerische Weise kennen lernen zu können.

Ein Konzept war bereits vorhanden, als die Institution an den Maschinenring mit der Bitte um Umsetzung herantrat. Neben einer Reihe von Spielgeräten wollten die Kinderfreunde zentral eine Fläche freihalten, die in einem zweiten Bauabschnitt als Verkehrsspielplatz asphaltiert werden sollte.

Unser Vorschlag war jedoch, die Spielwiese möglichst groß zu belassen, die Verkehrslernfläche als Rundweg an den Rand zu verlegen und damit gleichzeitig die verschiedenen Stationen spielerisch zu verbinden.

Die „Österreichischen Kinderfreunde“

Die „Österreichischen Kinderfreunde“

Diese Idee gefiel auch den Kinderfreunden besser als der ursprüngliche Vorschlag und so konnten wir heuer bereits darangehen, den ersten Bauabschnitt in Angriff zu nehmen.

Das Gelände sah zunächst einmal so aus – zum Teil sind die alten Spielgeräte erkennbar und der Rasen sieht durch die viele Benutzung schon sehr mitgenommen aus:

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Der Kies-Fallschutz für die Vogelnestschaukel wird vorbereitet:

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Die alten Spielzeuge werden abmontiert und der Boden zum Bearbeiten weiter hergerichtet:

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Im Vordergrund wird beim bestehenden Rutschenturm der
Fallschutz-Rindenmulch erneuert und im Hintergrund entsteht die neue Sandspielfläche:

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Ein Wasserspiel endet in der Sandspielfläche. Da kann man herrlich matschen! Auf so einem gepflegten Platz können die Kinder jetzt nach Herzenslust toben und ihre Freizeit sinnvoll verbringen.

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Der zweite Bauabschnitt wird voraussichtlich 2013 in Angriff genommen werden.

Ein Schwimmteich in 6 Tagen

Ein Schwimmteich in 6 Tagen

Ein Schwimmteich in 6 Tagen

Ein Projekt der Gartengestaltung Salzkammergut – in einer Kooperation der Maschinenringe Vöcklabruck, Schwanenstadt und Gmunden im Herzen Oberösterreichs

Eckdaten des Schwimmteichs:

Bauzeit: März 2012, Dauer 6 Arbeitstage
Gesamtgröße ca. 85 m², mit einem Schwimmbereich von  ca. 4,5 x 8,5 m
Wasservolumen ca. 70 m³

 1. Tag:   Die Form des Schwimmteichs wird ausgemessen und abgesteckt. Ein geübter Baggerfahrer schafft den Erdaushub zusammen mit einem unserer Bauleiter an einem Tag. Die unterschiedlichen Zonen und Wassertiefen werden von uns modelliert und festgelegt

Am Ende des ersten Tages ist der Erdaushub fertig und abtransportiert, die Sohle planiert und die Kapillarsperre, dass heißt der Teichrand,  fix und fertig gesetzt und waagrecht eingerichtet.

2. Tag:   Vlies und Teichfolie werden verlegt und verschweißt. In dieser Bauphase ist es extrem wichtig, äußerst genau und sorgfältig zu arbeiten. Hier wird die Grundlage für die Dichtheit des Teiches gelegt. (Bei der Folie kann man zwischen unterschiedlichen Farben wählen, welche das optische Bild des Teiches stark beeinflusst.)

3. Tag: Ein bequemer Einstieg in Form einer Stiege aus Granitstufen sowie die Abgrenzung des Schwimmbereiches geben dem Teich Struktur und Funktion.  Die Mähkante ist versetzt. Sie erfüllt zwei Aufgaben: zum einen dient sie als saubere Abgrenzung zwischen Teich und Rasen, zum anderen erleichtert sie das Mähen mit dem Rasenmäher. Auch der Oberflächenskimmer hat schon seinen Platz eingenommen.

4. Tag: Jetzt sieht der Teich schon wie ein richtiger Schwimmteich aus. Der Schotter im Regenerationsbereich ist eingebaut und die Pumpe angeschlossen.

5. Tag: Das Wochenende wurde genutzt, um den Teich zu befüllen – ein spannender Moment, wo doch hier die Dichtheit des Teiches auf den Prüfstand gestellt wird. Jetzt noch die Spuren beseitigen, die Bagger & Co. hinterlassen haben, die Rasenflächen ebnen und planieren und die Pflanzflächen vorbereiten.

6. Tag: Kleine Details, wie zum Beispiel ein einfach konzipierter Wasserfall, geben dem Garten Charakter, vermitteln Lebensgefühl und lassen den Schwimmteich zum individuellen Erlebnis werden.

Pünktlich zur Badesaison zeigt sich der Rasen in einem satten Grün und der Schwimmteich erwartet seine ersten Gäste.

Wissenswertes über Gemüse im Hausgarten

DI Sandra Hinzer (Gartenplanung MR Oberösterreich) gibt Tipps und Hinweise zu den gängigsten Gemüsesorten im Hausgarten.

Kopfsalat

Dill, Erbsen, Erdbeeren, Kohl, Lauch, Karotten, Tomaten und Zwiebeln vertragen sich gut mit Kopfsalat

Radieschen
Sie sind seit dem 16. Jh. in Europa etabliert. Ratsam ist eine gute Düngung. Aussaat ab März im Folienzelt, Ernte nach ca. vier bis sechs Wochen. Radieschen vertragen sich gut mit Bohnen, Erbsen, Kohl, Kopfsalat, Gartenkresse, Mangold, Karotten, Spinat und Tomaten. Weniger gute Nachbarn sind Gurke und Wassermelone.

Paradeiser, Tomate
Ihren Ursprung hat die Tomate in Mittel- bis Südamerika. Die Früchte der Paradeiser sind eigentlich Beeren und messen im Durchmesser bei kultivierten Sorten bis 10 cm.
Tomaten benötigen viel Licht, ausreichend Wärme und eine gute Bodenstruktur bis ca. 50 cm in die Tiefe. Gleichmäßige Bewässerung fördert ein gleichmäßiges Wachstum. Neuere Forschungen haben ergeben, dass Tomaten, die mit Salzwasser gezüchtet wurden, gesünder sind und besser schmecken. Gute Nachbarn sind Buschbohnen, Knoblauch, Kohl und Kohlrabi. Schlechte Nachbarn sind Erbsen, Fenchel und Kartoffeln.
Unterpflanzt man Tomaten mit Tagetes (Studentenblumen), wirken diese gegen Nematoden, Viren und weiße Fliegen.

Kopfsalat
Der Freilandanbau von Kopfsalat beginnt im April und Mai. Kopfsalat benötigt einen sonnigen Standort und eine regelmäßige Wasserversorgung ohne Staunässe. Bis zur Ernte können zwei bis drei Monate vergehen.
Gute Nachbarn des Kopfsalates sind Bohnen, Dill, Erbsen, Erdbeeren, Gurken, Kohl, Lauch, Möhren, Tomaten und Zwiebeln.
Als schlechte Nachbarn gelten Peterlilie und Sellerie.

Bohnen
Die ältesten Funde der Gartenbohne stammen aus einer Höhle in Peru und stammen aus dem Jahr 6000 v.Chr.
Roh sind Bohnen aufgrund der Lecitine giftig. Durch Abkochen können diese Eiweiße inaktiviert werden.
Unterpflanzt man Bohnen mit Bohnenkraut, so bleibt die schwarze Bohnenlaus fern und die die Duftstoffe begünstigen das Wachstum und Aroma der Bohnen. Gute Nachbarn der Bohnen sind Bohnenkraut, Erdbeeren, Gurken, Sellerie, Rote Beete, Kohl, Kopfsalat, Vogerlsalat und Tomaten. Schlechte Nachbarn für Bohnen sind Erbsen, Fenchel, Knoblauch, Lauch und Zwiebeln.

Erbsen
Die Erbse gedeiht am besten auf Lehmböden mit ausreichend Humus, Kalk, einer ausgeglichenen Wasserführung und guter Durchlüftung. Die Erbse hat eine starke Unverträglichkeit gegenüber sich selbst, d.h. es sollten Anbauphasen von 6 bis 8 Jahren eingehalten werden.
Als uralte Kulturpflanze spielt die Erbse in Märchen und Sagen eine wichtige Rolle, Erbsen galten sowohl als Totenspeise als auch als Fruchtbarkeitsbringer. Gute Nachbarn für Erbsen sind Dill, Fenchel, Gurken, Kohl, Mais, Karotten, Kohlrabi, Kopfsalat, Radieschen und Zucchini. Als schlechte Nachbarn gelten Bohnen, Kartoffeln, Knoblauch, Lauch, Tomaten und Zwiebeln.

Karotten
Karotten gedeihen am besten auf tiefgründigen, steinfreien Sandböden oder sandigen Lehmböden. In der Fruchtfolge sollte auf einen dreijährigen Abstand mit anderen Doldenblütlern geachtet werden.
Karotten sind förderlich für die Blut- und Zahnbildung sowie für die natürliche Widerstandskraft gegen Krankheiten.
Als gute Nachbarn für Karotten gelten Dill, Erbsen, Knoblauch, Lauch, Radieschen, Rettich, Tomaten, Zwiebeln und Schnittlauch.

Bäume als Seele eines Gartens

Zierapfel: Solitärbaum für kleine Gärten

Zierapfel: Solitärbaum für kleine Gärten

Bäume sind die Seele eines Gartens und gehören von alters her wie selbstverständlich zu einem Haus.

Bäume sind die Seele eines Gartens. Nach alten Bräuchen wurde ein Baum zu besonderen Anlässen wie Hochzeit oder Geburt gepflanzt – oder aber, um das Haus und seine Bewohner vor Unheil zu schützen.

Als klassische Vertreter für einen Hausbaum in Oberösterreich gelten Linden, Eichen oder Eschen – drei der mächtigsten heimischen Laubbäume überhaupt. Das breite Sortiment der Baumschulen an kleinwüchsigen Bäumen bietet heutzutage gute Alternativen für das eher begrenzte Platzangebot in den heutigen Gärten.

Achten Sie bei der Auswahl eines Hausbaumes auf Boden- und Lichtverhältnisse, Blüten, Früchte und Laubaspekte und Wuchsform. Soll der Baum Schatten spenden oder als Gestaltungselement dienen?

Für kleinere Gärten eignen sich beispielsweise Kleinbäume wie:

Goldeschenahorn (Acer negundo „Aureo-Variegatum“)

Höhe 5-7m, Breite 4-5m; dekorativer, anspruchsloser Baum; Blütezeit März/April

Säulen-Hainbuche Carpinus betulus „Frans Fontaine“

Höhe 5-8m, Breite bis max. 3 m; sehr schöne schmale, Pyramidenkrone, leuchtend, gelbe Herbstfärbung

Eberesche (Sorbus americana)

Höhe bis ca. 9m, Breite ca. 4m; schönes Solitärgehölz, Blüte Mai/Juni, weiß für Gärten und Parks, kleine kugelige Früchte, scharlachrot

Zierapfel Prunus serrulata „Kiku-shidare-Zakura“

Höhe 3-5m, Breite 3-5m; Kleiner Baum mit Blüten rosa, dicht gefüllt und überhängenden Ästen; Sehr schöner Solitärbaum für kleine Gärten.

Ausgewählte Obstsorten für Ihren Garten

Jostabeere: geeignet für Frischverzehr, Marmelade und Tiefkühlfrucht

Jostabeere: geeignet für Frischverzehr, Marmelade und Tiefkühlfrucht

Obstsorten die man nicht in jedem Garten findet – DI Sandra Hinzer (Gartenplanung MR Oberösterreich) gibt Tipps.

Apfel „Oberösterreichischer Brünnerling“

Der Oberösterreichische Brünnerling stammt vermutlich aus Oberösterreich. Seine Ansprüche an den Boden sind gering, er liebt jedoch kräftigen Boden und ist für freie, kühlere und auch Höhenlagen bis 1000 Meter geeignet. Er eignet sich für Wiesen, Feld- und Straßenbepflanzung.

Die Äpfel erreichen im Oktober ihre Pflückreife und sind sehr gut lagerbar. Der Brünnerling trägt sehr reich, kann als Wirtschafts- und Tafelobst verwendet werden. Im Normalfall ist die Sorte frei von Schädlingen, in ungünstigen Lagen bzw. feuchten Sommern kann es zu Schorfbefall kommen.

Birne „Frühe von Trevoux“

Diese Sorte wurde von dem Obstzüchter Treyve in Trevoux (Frankreich) hervorgebracht. Der Baum hat einen kräftigen, aufrechten Wuchs, bildet hochpyramidale Kronen, Leitäste aufrecht, später überhängend. Die Besetzung mit Fruchtholt ist sehr gut.

An den Boden stellt diese Sorte keine besonderen Ansprüche und bringt auch in rauheren Lagen Früchte gut zur Ausbildung. Lehmiger Boden sagt ihr besonders zu. Die Früchte sollten im August hartreif geerntet werden, da sie sonst mehlig werden. Zum richtigen Zeitpunkt gepflückte Früchte halten im Kühllager mehrere Wochen, wobei auch der feine Geschmack erhalten bleibt. Die „Frühe von Trevoux“ ist als Tafelbirne sowie für den Haushalt gut geeignet.

Erdbeere „Mieze Schindler“

Diese Sorte entstand 1925. Sie bleibt kompakt niedrig. Das Fruchtfleisch ist dunkelrot und von besonders pikantem, delikatem Aroma. Sie eignet sich zum Tiefgefrieren und als Einmachfrucht.

„Mieze Schindler“ ist für jeden Hausgarten ein Juwel.

Jostabeere

Die Jostabeere ist eine Kreuzung von Schwarzer Johannisbeere und Stachelbeere. Sie wird ca. 2m hoch. Das Holz ist stachellos. Die Beeren sind ähnlich der Stachelbeere, das Fruchtfleisch ist wohlschmeckend und hat ein gemischtes, feinsäuerliches Aroma. Ernte im Juli, die Früchte sind 3-5 Tage lagerfähig.

Die Jostabeere ist ein Liebhaberobst, geeignet für Frischverzehr, Marmelade und Tiefkühlfrucht.

Ihre Bäume in Topform

Schöne Bäume

Schöne Bäume: Stolz und Schattenspender in Ihrem Garten

 Sie haben auch in Ihrem Garten Bäume, welche Sie lieb gewonnen haben und die Ihnen mit ihren vielfältigen Wohltaten Ihre Lebensqualität steigern? Um lange Freude an Linde, Esche, Tanne und Co. zu haben – aber auch, um allfällige Risiken zu vermeiden – haben Sie als Baumbesitzer einiges zu tun. Aus diesen Grund widmen wir uns in dieser Ausgabe von „Lebensraum Garten“ dem Thema „Richtige Pflege Ihres Baumbestandes“.

Unzureichende oder unsachgemäße Schnittmaßnahmen beeinträchtigen nicht nur die zahlreichen Baumfunktionen, sondern auch langfristig und in hohem Maße die Verkehrssicherheit. Je später Sie entsprechende Maßnahmen ergreifen, umso höhere Kosten können Ihnen entstehen – ganz zu schweigen davon, wenn einmal etwas passiert!

Die Verantwortung für einen Baum liegt beim Grundbesitzer; dieser haftet eben auch im einen Schadensfall. In zwischen gibt es sogar OGH-Urteile, welche den Besitzer für Schaden, die sein Baum verursacht, haftbar machen. Danach werden bei einem Schaden (an Personen oder Sachen wie z. B. Fahrzeugen) durch umstürzende Bäume oder herabfallende Teile diese juristisch als Bauwerke behandelt, entsprechend wird dann auch ein möglicher Schadenersatz berechnet. Damit gewinnen systemische Kontrolle und Pflege Ihres Baumbestandes noch mehr an Bedeutung.

Baumkontrolle vom Profis für ein effizientes Pflegekonzept

Um für nachhaltige Verkehrssicherheit zu sorgen und gesunde Baumbestände zu erhalten und zu fördern, wurde die systemische Baumkontrolle (Anlage eines Baumkatasters, welcher den geltenden ÖNormen L 1125 und L 1122 gerecht wird) als Instrument zur planvollen und effizienten Verwaltung von Baumbeständen entwickelt. Aus den Ergebnissen der Begutachtung werden Maßnahmen und Prioritäten abgeleitet und Pflegekonzepte erstellt, die Ihnen als Baumbesitzer eine effiziente Budgetplanung erlauben. Weil im Rahmen professioneller Baumkontrolle nur die Maßnahmen durchgeführt werden, die auch tatsächlich notwendig sind, können Sie in vielen Fällen sogar Kosten einsparen.

Selbstverständlich beraten wir Sie auch gerne im Hinblick auf die Erhaltungswürdigkeit von Bäumen sowie im Bezug auf die Wirtschaftlichkeit von Maßnahmen am Baum.

Baumpflege

Baumpflege: auch für schwirige Schnitt und Sicherheitsmaßnahmen

Baumpflege beginnt bereits in der Jugendphase eines Baumes. Über gezielte schonende Eingriffe in die Kronenarchitektur junger Bäume lässt sich die Entwicklung der Baumkrone frühzeitig und effektiv steuern. So kann später auftretenden baumstatischen Problemen (z.B. Druckzwiesel) durch Regulierung von Konkurrenztrieben vorgebeugt werden, und großflächige Astungswunden und daraus resultierende Fäule werden durch frühzeitige Anlage des Lichtraumprofils vermieden.

Für die Durchführung von Schnittmaßnahmen am Baum ist es grundsätzlich wichtig, gut geschultes, und erfahrenes Personal einzusetzen, das sowohl mit den geltenden Gesetzen und Normen, als auch mit fachgerechter Schnittführung und den Grundlagen der Baumbiologie und der Baumstatik vertraut ist. Wir verfügen über professionelle Baumpfleger, die diesen Anforderungen gerecht sind und mithilfe seilunterstützter Baumklettertechnik (SKT) oder Hebebühne in der Lage sind, auch schwierige Schnitt- und Sicherungsmaßnahmen am Baum fachgerecht und zügig durchzuführen.

Baumfällungen/Baumabtragungen: dabei soll auch Sicherheit im Vordergrund stehen

Es ist leider unvermeidlich, dass ein Baum eines Tages gefällt werden muss. Bei schwierigen Baumabtragungen muss das Gelände gut abgesichert werden. Der Einsatz von seilunterstützter Baumklettertechnik in Verbindung mit speziellen Abseiltechniken oder unter Einsatz von Kran und Hebebühne ist hier absolut unumgänglich. Dabei steht wieder die Sicherheit im Vordergrund; gut ausgebildete Baumkletterer führen diese Arbeiten durch.

Baumpflegerische Arbeiten sollten stets durch Experten durchgeführt werden – wir begleiten Sie mit unserem langjährigen Know-How durch ein ganzes Baumleben und sorgen zuletzt für eine professionelle Abtragung.